12. Juni 2026 — Es ist wahr (sagte ich mir heute), daß ich dankbar für die Geduld derer sein muß, die mein neues Buch »Die Politik der Weltlosigkeit« vorbestellt und es noch nicht bekommen haben, weil es noch nicht erschienen ist. Was gibt es Lobenswerteres, dankbarer Stimmendes als die Geduld? Ich muß mich – shame on me – diesbezüglich aber auch selbst loben. Ohnehin immer darum bemüht, auch hier im Blog zu betonen, daß Sie es mit einem unverbesserlich LANGSAMEN zu tun haben, war und ist nichts und niemand dazu imstande, mir die Geduld gegenüber dem eigenen Text zu nehmen, der gewiß längst hätte fertig sein sollen, indes mit immer neuen kleinen Schwierigkeiten, Unebenheiten, Verhakungen, Seitenwegen aufwartet. »Sehr bald« aber ists soweit; »kurze Weile« noch!
Wer möchte (und mir trotz aller Eigentümlichkeiten über den Weg traut), kann das Buch weiterhin vorbestellen (jede Vorbestellung ist, dabei bleibts, eine große Hilfe):
Timo Kölling
Die Politik der Weltlosigkeit
Ca. 150 Seiten
EUR 20,00 (Paperback)
EUR 38,00 (Hardcover mit Schutzumschlag und Fadenbindung)
Zzgl. EUR 2,00 Versandkosten innerhalb von Deutschland
Zahlungsmöglichkeiten:
Paypal: paypal.me/TimKoe78
Banküberweisung: Timo Kölling / DE49 7601 0085 0830 6918 52 / PBNKDEFF
Vorab-Rechnung (PDF) per E-Mail: timokoelling[*at*]web.de
Die Lieferung erfolgt schnellstmöglich nach Erscheinen. Jede Vorbestellung kann innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen widerrufen werden. Mit den AGB erklären Sie sich durch Zahlung / Vorbestellung einverstanden.
Hinzugefügt sei, daß ich dieses Mal auch deshalb LANGSAMER DENN JE bin, weil sich beim letzten Buch »Der Spalt der Metapolitik« eine gewisse Eile auf den letzten Metern übel gerächt hat: in Gestalt nämlich von ein paar Tippfehlern, die es ins fertige Buch geschafft haben. Sollten Sie einen dieser Fehler bereits entdeckt haben, so wäre meine Bitte: Sprechen Sie nicht davon! Bitte tun Sie einfach so, als hielten Sie ein absolut fehlerfreies Buch in Händen! Da ich mich für einen gewissenhaften, genauen Arbeiter halte, war ich sehr schockiert, daß sich auch hier also der Fehlerteufel eingeschlichen hatte. Erster Gedanke: Du kannst aufhören! Das Glück hat dich verlassen! Und die beliebte Redewendung, ein »Fehlerteufel« hätte sich eingeschlichen, ist ja Quatsch; ein Teufel, dem man die Schuld zuweisen könnte, existiert nicht, man ist es immer selbst!
Auch deshalb bitte ich also noch um etwas, etwas weitere Geduld. Damit diese schöne Tugend nicht ausstirbt, strapaziere ich sie in der bangen Hoffnung, daß kein Faden reißt. Und dazu neigend, jede Buchseite hundert Mal zu überarbeiten, tue ich es jetzt also hundertzwanzig oder hundertdreißig Mal. Und freue mich – dessen können Sie sicher sein – auf den Tag, an dem ich Ihnen das neue Buch schicken kann, von dessen Existenzrecht (auch darauf ist heutzutage mehr denn je zu achten) ich sehr überzeugt bin!