Hölderlins Landschaft. Essay

Hölderlins_Landschaft_Cover


Im November 2017 ist erschienen:

Timo Kölling
Hölderlins Landschaft
Essay

»Gott rein und mit Unterscheidung
Bewahren, das ist uns vertrauet,
Damit nicht, weil an diesem
Viel hängt, über der Büßung über einem Fehler
Des Zeichens
Gottes Gericht entstehet.«
— Homburger Folioheft

88 Seiten
Taschenbuch
Eigenverlag via BoD Norderstedt
ISBN 978-3-746016-33-7
EUR 16,00

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Über »Hölderlins Landschaft«:

Köllings Hölderlin-Essay verortet den Schlüssel zum Gesamtwerk des Dichters in dem berühmten Gedicht »Hälfte des Lebens«. Mit dem Bruch, den dieses Gedicht markiert, konnte Hölderlin sich nicht länger als Dichter-Priester, als Verkünder des Göttlichen oder Heiligen empfinden. Stattdessen wurde er zum Wanderer, zum Eingeweihten der Landschaft. Dies blieb nicht ohne Folgen für den hymnischen Spätstil. Dieser nimmt seinen Anfang im Jahr 1800 in der Ode »Heidelberg«. Mit ihr wird Hölderlin zum Magischen Realisten, mit Klopstock als einzigem Vorläufer. »Hölderlins Landschaft«, der äußeren Form nach eine Auslegung der Heidelberg-Ode von Strophe zu Strophe, bettet den Ertrag der Lektüre zugleich auf die knappe Weise einer dichten Beschreibung in die Geschichte der Hölderlin-Philologie ein. Die Linie der Interpretationen Walter Benjamins, Peters Szondis und Theodor W. Adornos wird fortgesetzt. Der Begriff des Mythos, unter den man Hölderlins Spätwerk noch heute gerne stellt, wird als unzureichend erkannt. Stattdessen wird, worin die poetischen, theologischen, philosophischen und politisch-revolutionären Dimensionen von Hölderlins Werk zusammenfließen, unter einen Satz von Hugo Ball gestellt: »Wo kein Sakrament existiert, ist keine Empörung möglich.« Ein Epilog über die Hölderlin-Lektüre Carl Schmitts beschließt den Essay, der im Medium der Hölderlin-Auslegung eine eigene Poetologie formuliert.


Inhaltsverzeichnis:

I. Gehalt und Gegenstand
II. Erste Strophe: Das »kunstlos« Gedichtete
III. Anti-Goethe und Fortsetzer Klopstocks
IV. Zweite bis vierte Strophe: Der Bewegungszusammenhang
V. Das Opfer des Heiligen
VI. Der Einbruch des Namens in die Odenform
VII. Fünfte bis achte Strophe: Das Sakrament der Landschaft — Mit einem Epilog über die Hölderlin-Lektüre Carl Schmitts


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